Der Ideenwettbewerb ist abgelaufen – 262 eingereichte Ideen

 

Am Dienstag, 5. Dezember 2017 ist der Ideenwettbewerb zur Zukunft der Tourismusstrategie des Oberengadins abgelaufen. 486 Benutzer haben sich auf der Plattform strategie.engadin.ch registriert, 262 Ideen sind eingegangen. Im Experten-Bereich wurden vier neue Strategiefelder vorgeschlagen. Die eingereichten Ideen wurden teilweise kommentiert und vielfach bewertet. Nun folgt die Auswertung der Ideen und die Bestimmung der Gewinner des Wettbewerbs durch die Jury. Die prämierten Ideen werden am 14. Dezember 2017 am Winter-Kickoff der Tourismusorganisation im Rondo in Pontresina bekannt gegeben und die Gewinner informiert. Herzlichen Dank an alle Teilnehmer für das Interesse an der Gestaltung der Tourismuszukunft im Oberengadin und das Teilhabenlassen an ihren konstruktiven und zum Teil sehr innovativen Ideen!

06.12.2017 11:10:04 (06.12.2017 11:10:04) von sarah.walker erstellt.

06.12.2017 11:10:21 (06.12.2017 11:10:21) von sarah.walker bearbeitet.

Die Tourismusorganisation soll künftig eine ökologische Tourismusstrategie verfolgen

 

Mehrere Nutzerinnen und Nutzer betonen in ihren Beiträgen die Wichtigkeit eines nachhaltigen Tourismus. Landschaft, Natur und Klima seien eine der wichtigsten Werte, die Besucherinnen und Besucher anlocken und in anderen Bereichen zum Geld ausgeben veranlassen würden. Der Stellenwert der Umwelt sei daher im Marketing als hoch anzusetzen und zu fördern. Die grossen Stärken des Engadins seien dessen Natur, die Weite, die Klarheit, das Licht und die Ruhe. Geschützte Naturlandschaften wie der Nationalpark, die Region Bernina, Wildbeobachtungszonen in Pontresina etc. seien von hohem Marktwert und noch zu wenig genutzt. Mit verschiedenen klimarelevanten Massnahmen könne ein touristischer Value geschaffen werden, z.B. mit Regeln zur Gebäudesanierung, Solarnutzungen, CO2-neutralem ÖV etc. Mit Projekten wie den „Stuppas“ im Val Roseg, den Solar-Führungen auf Muottas Muragl und „Clean Energy“ seien bereits gute Ansatzpunkte für einen Bildungstourismus im Klimabereich vorhanden. Weitere Projekte könnten „Naturschulen“ im Sommer bilden; Wochen- und Tageskurse in der unberührten Engadiner Natur, z.B. auf den Spuren von verschiedenen Tieren oder Pflanzen. Engadin St. Moritz müsse sich klar zum Thema Nachhaltigkeit bekennen und einen umwelt- und sozialverträglichen Qualitätstourismus verfolgen, der die Natur und deren verantwortungsvolle Erhaltung in den Mittelpunkt stellt, meinen z.B. Hansjörg Hosch, Barbara Graf, Aline Clalüna und die INSEMBEL GmbH.

04.12.2017 16:40:59 (04.12.2017 16:40:59) von sarah.walker erstellt.

04.12.2017 16:42:38 (04.12.2017 16:42:38) von sarah.walker bearbeitet.

Das Engadin soll besser erreichbar werden

 

In den eingereichten Ideen machen sich verschiedene NutzerInnen für eine Charter-Flugverbindung von Zürich nach Samedan sowie den Ausbau der Express- Zug/Busverbindungen von St. Moritz nach Zürich/Milano/Innsbruck stark. Hanueli Winkler betont in seinem Beitrag den möglichen Aufschwung, den eine Flugverbindung nach Samedan für das Engadin mit sich bringen würde. So wäre es möglich, innerhalb von zwei Flugstunden von verschiedenen europäischen Grossstädten wie Hamburg, Berlin, Rom, Stockholm, Paris, Madrid, Barcelona und Prag im Engadin zu sein – mit der Konsequenz, dass Kurzaufenthalte, z.B. über ein Wochenende, weitaus attraktiver wären als heute. Auch die Erreichbarkeit per Bus und Bahn sollte verbessert werden, finden mehrere NutzerInnen. Die RhB solle zweimal pro Tag eine Schnellzugverbindung von St. Moritz nach Chur anbieten, meint PseudoNym und stösst mit diesem Vorschlag auf breite Zustimmung. David de Pretto ist der Meinung, St. Moritz solle ans Fernbusnetz angeschlossen und dadurch besser mit Milano und Innsbruck verbunden werden.

Diskutieren Sie mit – noch bis am 5. Dezember können Sie Ihre eigenen Ideen einreichen.

02.12.2017 13:28:29 (02.12.2017 13:28:29) von sarah.walker erstellt.

02.12.2017 13:28:29 (02.12.2017 13:28:29) von sarah.walker bearbeitet.

Das Hotel Maloja Palace soll zum Kultur-Stützpunkt werden

 

Eine Idee, die in den Kommentaren auf breite Zustimmung stösst, betrifft das Hotel Maloja Palace. Felix Dietrich schlägt vor, das heutige Hotel künftig als Kulturzentrum zu nutzen und die gesamte Anlage in eine Stiftung einfliessen zu lassen. Ein Teil des Hauses soll als Hotel weitergenutzt werden, andere Räume sollen als Museum, Ausstellungsräume, Ball- und Konzertsaal dienen. Dietrich schwebt ein Ideenwettbewerb unter Architekten vor, aus denen die besten Projekte ausgewählt werden. Zudem sollen Interessenten gefunden werden, die das Maloja Palace „mit ihrer Kunst neu beleben und der Öffentlichkeit zugänglich machen“. Was halten Sie von dieser Idee? Diskutieren Sie mit und teilen Sie Ihre eigenen Vorschläge mit uns.

27.11.2017 14:42:41 (27.11.2017 14:42:41) von sarah.walker erstellt.

27.11.2017 14:43:31 (27.11.2017 14:43:31) von sarah.walker bearbeitet.

Der Langlaufsport soll gepusht werden

 

Das Thema Langlaufsport bewegt: Verschiedene Nutzerinnen und Nutzer haben Ideen zur regional, national und international wachsenden Sportart eingereicht. Anne-Marie Flammersfeld schlägt z.B. einen Biathlon-Event auf dem St. Moritzersee vor, wobei die Infrastruktur, die für den Polo Worldcup on Snow und für White Turf auf dem St. Moritzersee aufgebaut wird, als Bühne für die Schiessübungen genutzt werden soll. Damit kann das Publikum die Athletinnen und Athleten hautnah erleben und das Engadin sich (auch) in der Biathlon-Langlaufszene stärker etablieren. Gian-Reto Staub sieht ein Vorsaison-Angebot als Chance, das Engadin als Langlaufdestination zu verankern. So soll (wie in anderen Destinationen) eine beschneite und beleuchtete Strecke bereits Ende Oktober für Langläuferinnen und Langläufer zur Verfügung stehen. Gemäss der Idee von Marco Zeller soll das Engadin gar als Trainings-Stützpunkt für Langläufer aufgebaut werden, denn: „Der Engadin Skimarathon ist weltbekannt und das Loipennetz Engadin das schönste und beste weltweit. Wer könnte da schon mithalten?“. Zeller schlägt vor, einen Teil der Marathonloipe dank Kunstschnee oder Snowfarming ab anfangs November bis Ende April befahrbar zu machen, mit Beleuchtung für die Abendtrainings. Als Infrastruktur sollen Duschen, Toiletten und Umziehräume errichtet werden; für Biathleten sollen Schiessstände zur Verfügung stehen.

20.11.2017 10:31:08 (20.11.2017 10:31:08) von Unbekanntem Benutzer erstellt.

20.11.2017 10:32:14 (20.11.2017 10:32:14) von Strategie Engadin St. Moritz bearbeitet.

Zwei innovative Ideen, um kalte Betten zu füllen

 

Hotelbetreiber und Ferienwohnungsbesitzer sollen über eine neue Plattform und/oder eine App wählen können, wann und welche Gäste sie beherbergen wollen. Nicht der Gast bucht das Hotel, sondern das Hotel den Gast. Diese Idee hat David Kocher, Webentwickler einer IT-Firma, eingereicht. Das innovative Konzept würde es den Unterkünften ermöglichen, passende Gästeanfragen auszuwählen und ihre verfügbaren Zimmer auch kurzfristig zu füllen. Dabei gibt der Gast an, wieviel er zu zahlen bereit ist und was für Dienstleistungen (Frühstück etc.) er beanspruchen möchte. Konkret kann der Gast seine Ansprüche und sein Budget festlegen, worauf die Unterkunft die passenden Gästeanfragen annehmen kann. Im Detail ist die Idee unter https:///Group/Wettbewerb.und.Dialog/Ideation/Idea/Index/42# zu lesen.

 

Karl Heinz Odermatt hat ebenfalls einen innovativen Ansatz eingereicht, um neue Gäste zu gewinnen. Der Market & Communication Manager schlägt vor, Kombi-Angebote von Hotels verschiedener Kategorien zu kreieren. Ähnlich wie beim Angebot „Dine Around“ soll ein „Sleep Around“ angeboten werden, das modular zusammenstellbar ist. So kann der Gast z.B. 1-2 Übernachtungen in der Jugendherberge buchen sowie 1-2 Übernachtungen in einem 3-bis 5-Sterne-Hotel geniessen und das zum Aktions- bzw. attraktiven Kombi-Preis. Die (Nobel)Hotels könnten damit neue Gästegruppen erschliessen und der Gast lernt mehrere Unterkünfte während seines Aufenthalts kennen, was sich grundsätzlich positiv auf seine Konsumfreudigkeit auswirken würde: https:///Group/Wettbewerb.und.Dialog/Ideation/Idea/Index/130

 

Lassen auch Sie uns an Ihren Ideen teilhaben und reichen Sie Ihre Vorschläge ein.

14.11.2017 11:13:57 (14.11.2017 11:13:57) von Unbekanntem Benutzer erstellt.

14.11.2017 11:14:12 (14.11.2017 11:14:12) von Strategie Engadin St. Moritz bearbeitet.

Das Engadin braucht authentische Werbeträger

 

Das Engadin braucht Botschafter und Paten, die im In- und Ausland authentische Werbung für das Hochtal machen. Die Tourismusorganisation Engadin St. Moritz soll diese Botschafter mit aktuellen Informationen über Marketingmassnahmen, Events und Angebote orientieren, damit sie stets auf dem Laufenden sind. Mit Posts, Bildern und Beiträgen in Blogs, auf Instagram, Facebook usf. sollen die Botschafter andere User für das Engadin begeistern. Als symbolische Werbemassnahme sollen Stammgäste, junge Einheimische und sonstige Engadin-Liebhaber mit „St. Moritzer Sünneli“ (Pins) ausgestattet werden, die sie zu verschiedensten talexternen Anlässen tragen können. Als lockere Organisationsform dieser Botschafter wird die Gründung eines Botschafterclubs (z.B. „Club der führenden Top of the World Ambassadoren“) vorgeschlagen. So oder ähnlich lauten Vorschläge verschiedener Teilnehmer des Ideenwettbewerbs. Sinnvoll oder nicht? Diskutieren Sie die Beiträge und teilen Sie uns Ihre Meinung mit.

08.11.2017 17:32:25 (08.11.2017 17:32:25) von Unbekanntem Benutzer erstellt.

08.11.2017 17:32:42 (08.11.2017 17:32:42) von Strategie Engadin St. Moritz bearbeitet.

Forderung flexibler Ticketpreise

 

Die Bergbahnticket-Preise sind das bisherige Thema Nummer 1 unter den eingereichten Ideen: Verschiedenste Nutzerinnen und Nutzer machen sich in ihren Beiträgen für die Senkung der Bergbahnticket-Kosten stark. Einerseits werden vergünstigte Tickets für bestimmte Zielgruppen gefordert, z.B. soll das Skifahren für Kinder und Jugendliche massiv günstiger werden. Andere Vorschläge betreffen eine allgemeine Senkung bzw. die flexible Preisgestaltung bei den Ticketkosten. Fadri Zender schlägt z.B. vor, dass die Preise sich je nach Aufenthaltsdauer im Skigebiet berechnen sollen. So sollen die Gesamtkosten für eine Tageskarte auf der Kreditkarte reserviert werden, wobei man allerdings Teilbeträge in Abhängigkeit zur Dauer des Aufenthalts im Skigebiet zurückerhält – nach 1 h z.B. CHF 50, nach 2 Stunden CHF 40, nach dreieinhalb Stunden nur noch CHF 20 und danach nichts mehr. Was halten Sie davon? Diskutieren Sie die Vorschläge und reichen Sie Ihre eigenen ein – wir sind gespannt auf Ihre Meinung.

30.10.2017 18:34:52 (30.10.2017 18:34:52) von Unbekanntem Benutzer erstellt.

30.10.2017 18:34:52 (30.10.2017 18:34:52) von Strategie Engadin St. Moritz bearbeitet.

Von Pistenplänen und regionalen Produkten

 

Die Darstellung der beiden Skigebiete Corvatsch/Furtschellas und Corviglia/Marguns auf einem einzigen Pistenplan, die Nutzung der Winterinfrastrukturen wie der Olympia Bobbahn und des Zielgelände Salastrains auch im Sommer, ein einheitliches Logo für alle regionalen Produkte sowie die gemeinsame Vermarktung und Distribution derselben oder ein Runder Tisch für Einheimische und Gäste: Die Ideen für den Tourismus der Zukunft im Engadin sind ebenso kreativ wie vielfältig. Lassen Sie sich anstecken und diskutieren Sie mit, bewerten Sie die bereits vorhandenen Vorschläge und teilen Sie Ihre eigenen Ideen mit der Community.

26.10.2017 17:40:31 (26.10.2017 17:40:31) von Unbekanntem Benutzer erstellt.

Bereits über 180 registrierte User

 

Seit Mittwoch, 25. Oktober 2017 läuft der Ideenwettbewerb zur Gestaltung der Zukunft der Tourismusregion Engadin St. Moritz. Bisher haben sich über 180 interessierte Nutzerinnen und Nutzer registriert – die Tourismusorganisation Engadin St. Moritz freut sich über das grosse Interesse und auf Ihre Vorschläge und Ideen. An dieser Stelle werden die am häufigsten diskutierten Ideen zusammengefasst, innovative Ansätze vorgestellt und ganz allgemein über den Lauf des Wettbewerbs informiert. Bleiben Sie am Ball – und rollen Sie mit uns Richtung Zukunft.

25.10.2017 16:51:44 (25.10.2017 16:51:44) von Unbekanntem Benutzer erstellt.

26.10.2017 17:26:50 (26.10.2017 17:26:50) von Strategie Engadin St. Moritz bearbeitet.